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Gibt es Kampfhunde wirklich?

Jeder kennt sie, die sogenannten "Kampfhunde". Doch kann man die gefährlichen Hunde anhand einer Hunderasse festlegen oder macht die Hundeverordnung dort einen Fehler? Die Verordnung führt klare Regeln zum Halten und Führen eines gefährlichen Hundes auf. Auch gibt es eine Liste, in der alle gefährlichen Rassen aufgelistet sind, natürlich von Bundesland zu Bundesland verschieden, weil ab einer bestimmten Landesgrenze sich die Gefährlichkeit eines Tieres unterscheidet, ganz klar! Aber ist die "Gefährlichkeit" eines Hundes nicht eher vom Hundehalter als von der Rasse des Hundes abhängig? Und woher nimmt sich die Hundeverordnung das Recht, tausende Hunde über einen Kamm zu scheren? Wie heißt es doch immer so schön, man sollte anderen Leuten gegenüber keine Vorurteile wegen der Abstammung oder des Aussehens haben, doch genau das macht die Hundeverordnung bei den Tieren. Ist das gerecht? Die Begegnung eines "Kampfhundes" oder Listenhundes bereitet manchen Menschen Unbehagen und dies nur wegen der Vorurteile. Hier kann man sich die Frage stellen, ob die Hundeverordnung nicht einiges dazu beträgt, genau diese in der Bevölkerung zu schüren und Aufklärung im Keim zu ersticken, da vieles negativ dargestellt wird. Man kann diesen Menschen, die vielleicht nicht allzu viel Erfahrung mit Hunden haben, keinen Strick daraus drehen, weil sie ja praktisch darauf gedrillt werden, diese Lebewesen negativ anzusehen. Hinzu kommt das Hundehalter die zwar nicht der gleichen Meinung sind und gerne einen solchen Hund bei sich aufnehmen würden, die vielen Auflagen und Regeln schon im Vorfeld Prävention und Annährung hervorrufen. Denn würden sich all die Menschen beziehungsweise die Politiker mit den Statistiken auseinandersetzten, würden sie feststellen, dass die Listenhunde nicht die Nummer eins sind, wenn es um Beißvorfälle geht. Ganz oben auf der Liste steht witziger weise der Deutsche Schäferhund. Den schlechten Ruf der Hunde könnte man darauf zurück führen das sie früher bevorzugt bei Hundekämpfen (Hund gegen Hund) oder den sogenannten Rattenfängerwettbewerb eingesetzt wurden. Bei den Rattenfängerwettberweben ging es darum das die Hunde in kurzer Zeit möglichst viele Ratten töteten. Bei beiden Varianten kann man sich vorstellen das viel Aggressivität, Wut und Kampfgeist der Hunde erforderlich waren. Aber wurden sie so geboren? - Nein! Der Mensch hat sie trainiert. Klar, bei den Rattenfängerwettbewerben kann man sich sagen das die Hunde ihren Instinkten Folgen und jagen, aber das liegt nicht an der Rasse, das würde jeder Hund tun. Fakt ist das Hunde nicht ohne Grund gegeneinander kämpfen. Sie sind Rudeltiere und wenn die Rangordnung geklärt ist leben sie harmonisch zusammen. Wieso sollten sie ohne Grund kämpfen? -Weil der Mensch es will, zur bespaßung und Machtkämpfen, um zu zeigen das man den stärksten und besten Hund hat, was sie damit ihrem eigenen Hund antun ist ihnen vollends egal. Das sie damit einer ganzen Hunderasse schaden, völlig nebensächlich. Natürlich werden in den Medien immer nur die negativen Seiten der Listenhunde vorgestellt, wenn es zu Beißvorfällen gekommen ist oder der Hund sich in einer Weise negativ dargestellt hat. Wenn in solchen Fällen Kinder betroffen sind, ist die Wirkung und Anteilnahme der Außenwelt nochmal um einiges heftiger. Ich will um Gottes Willen nicht sagen das ich es gut finde, wenn es zu solchen Überhandlungen kommt, aber ich bin der Meinung das man solche Vorfälle dann von allen Seiten beleuchten muss. In den wenigstens Fällen beißt ein Hund zu, weil es ihm Spaß macht andere zu verletzten und im Grunde besitzt ein Hund auch nicht das Verständnis, das ihm sagt das er gerade ein Fehler macht. Ein Hund denkt nicht, er folgt seinen Instinkten. Und genau deshalb kann man sagen das fast immer der Mensch, der Auslöser für solche Situationen ist, weil er die Verantwortung für die Erziehung seines Hundes besitzt. Nur wollen sich die wenigsten das eingestehen.

29.4.15 18:49

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