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Alltägliche Liebe

Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht kann man stellenweise beobachten das viele Paare ab einem bestimmten Alter häufig in eine Krise kommen, den Grund dafür könnte ich mir so vorstellen, dass wenn die Kinder einmal aus dem Haus sind, erst einmal eine große Lücke entsteht. Oft dreht es sich um die Kinder, aber wenn diese nicht mehr zuhause wohnen hat man wieder mehr Zeit für sich und den Partner. Natürlich sind Paare ohne Kinder nicht von Eheproblemen befreit und nicht alle die Kinder haben, haben deswegen Eheprobleme wenn diese ausgezogen sind, aber selbst wenn das keine Rolle spielt merkt man oft, das die Leute nach einer bestimmten Zeit die sie mit einander verbracht haben, das ganze als alltäglich ansehen. Mir ist klar das man eventuell nach 25 gemeinsamen Jahren keine Schmetterlinge mehr im Bauch hat und auch nicht mehr nervös ist wenn das Telefon klingelt und der Partner am anderen Ende der Leitung ist, das ist mir durchaus bewusst, doch müssen deswegen die Gefühle so abstumpfen? Wenn man sich in der Stadt auf eine Bank setzt und die Leute beobachtet, ist es schlimm wenn man sieht wie sie teilweise miteinander umgehen. Unfreundlich, selbstgerecht, gleichgültig. Oft laufen sie stumm nebeneinander her, als hätten sie sich nichts mehr zusagen, als ob sie zusammen leben und doch alleine. Ist das nicht erschreckend? Denn offenbar haben sich die zwei Leute mal so anziehend gefunden um die Entscheidung zu treffen das restliche Leben miteinander verbringen zu wollen. Auch wenn in einer Beziehung irgendwann der Alltag einkehrt, muss man deswegen doch nicht die Liebe als etwas alltägliches ansehen. Meiner Meinung nach gehen die Leute zu leichtfertig damit um, sie sollten immer im Hintergrund haben, dass das Leben mit dem Partner jeden Moment vorbei sein könnte und sich die Frage stellen was sie alles mit dieser Person verlieren würden.

12.5.15 18:55, kommentieren

Was das Leben bedeutet - für dich und mich

"Die Welt ist in Ordnung", diesen Satz sagte letztens eine Autistin zu mir, sie lebt komplett in ihrer eigenen Welt und scheint mit wenig im Leben zufrieden zu sein. Ich arbeite in einer Behinderteneinrichtung und es ist die beste Arbeit die ich mir vorstellen kann, mit diesen Menschen zusammen zu arbeiten, mit denen die meisten entweder Mitleid haben oder sie schief angucken, weil sie anderes sind. Aber eins könnt ihr mir glauben, sie sind keine unglücklichen Menschen, im Gegenteil. Ich hab noch nie so viel gelacht wie in den letzten zwei Jahren, egal ob man einen schlechten Tag hat, sie bringen einen zum lächeln. Wir alle wünschen uns doch manchmal noch einmal Kind sein zu dürfen, keine schweren Entscheidungen treffen zu müssen und einfach in den Tag rein leben zu können ohne Sorgen um das Finanzielle, mögliche Krankheiten oder den verfluchten Haushalt. Und deswegen frag ich mich ob Menschen mit einer geistigen Behinderung (von Geburt an), stellenweise nicht ein besseres Leben haben. Diese Menschen leben um zu leben, nicht um möglichst viel Geld zu erwirtschaften oder Ansehen zu bekommen, sie brauchen keine Millionen auf dem Konto um glücklich zu sein. Ich glaube sie haben den Sinn des Lebens verstanden, mehr noch wie ein hochgebildeter Mensch. Ihnen fehlt vielleicht die nötige Intelligenz um zu studieren oder das Abitur zu absolvieren, aber die zwischenmenschlichen Fähigkeiten die sie besitzen ist der Wahnsinn, damit sind sie vielen Menschen weit voraus. Die meisten Menschen mit einer geistigen Behinderung verstehen den "Ernst des Lebens" nicht. Sie würden nicht verstehen wenn man ihnen sagt das sie Krebs haben, und hätten dementsprechend weniger Angst vor der Zukunft, das freut mich für sie. Wer würde sich so etwas nicht auch wünschen? Apropos wünschen, man könnte ja meinen das gerade Menschen denen viel vom "normalen" Leben verwehrt bleibt, höhere Ansprüche haben was Geschenke angeht. Von wegen, wenn man sie fragt was sie sich zu Weihnachten oder Geburtstag wünschen kommen Kleinigkeiten wie Schokolade oder ein CD. Schenkt doch heute mal einem Kind nur Schokolade zu Weihnachten, wäre es glücklich? - eher weniger. Und genau das ist da tolle, wenn man auf die Arbeit kommt und einem eine "neue Welt" offenbart wird, ohne das sich diese Menschen anstrengen müssen ziehen sie einem in ihren Bann und ändern deine Einstellung zum Leben. Genau deshalb hab ich kein großes Mitleid und sehe Menschen mit einer Behinderung als etwas ganz normales an, sie haben es verdient in unsere Gesellschaft integriert zu werden. DIE WELT IST IN ORDNUNG!

2.5.15 15:38, kommentieren

Gibt es Kampfhunde wirklich?

Jeder kennt sie, die sogenannten "Kampfhunde". Doch kann man die gefährlichen Hunde anhand einer Hunderasse festlegen oder macht die Hundeverordnung dort einen Fehler? Die Verordnung führt klare Regeln zum Halten und Führen eines gefährlichen Hundes auf. Auch gibt es eine Liste, in der alle gefährlichen Rassen aufgelistet sind, natürlich von Bundesland zu Bundesland verschieden, weil ab einer bestimmten Landesgrenze sich die Gefährlichkeit eines Tieres unterscheidet, ganz klar! Aber ist die "Gefährlichkeit" eines Hundes nicht eher vom Hundehalter als von der Rasse des Hundes abhängig? Und woher nimmt sich die Hundeverordnung das Recht, tausende Hunde über einen Kamm zu scheren? Wie heißt es doch immer so schön, man sollte anderen Leuten gegenüber keine Vorurteile wegen der Abstammung oder des Aussehens haben, doch genau das macht die Hundeverordnung bei den Tieren. Ist das gerecht? Die Begegnung eines "Kampfhundes" oder Listenhundes bereitet manchen Menschen Unbehagen und dies nur wegen der Vorurteile. Hier kann man sich die Frage stellen, ob die Hundeverordnung nicht einiges dazu beträgt, genau diese in der Bevölkerung zu schüren und Aufklärung im Keim zu ersticken, da vieles negativ dargestellt wird. Man kann diesen Menschen, die vielleicht nicht allzu viel Erfahrung mit Hunden haben, keinen Strick daraus drehen, weil sie ja praktisch darauf gedrillt werden, diese Lebewesen negativ anzusehen. Hinzu kommt das Hundehalter die zwar nicht der gleichen Meinung sind und gerne einen solchen Hund bei sich aufnehmen würden, die vielen Auflagen und Regeln schon im Vorfeld Prävention und Annährung hervorrufen. Denn würden sich all die Menschen beziehungsweise die Politiker mit den Statistiken auseinandersetzten, würden sie feststellen, dass die Listenhunde nicht die Nummer eins sind, wenn es um Beißvorfälle geht. Ganz oben auf der Liste steht witziger weise der Deutsche Schäferhund. Den schlechten Ruf der Hunde könnte man darauf zurück führen das sie früher bevorzugt bei Hundekämpfen (Hund gegen Hund) oder den sogenannten Rattenfängerwettbewerb eingesetzt wurden. Bei den Rattenfängerwettberweben ging es darum das die Hunde in kurzer Zeit möglichst viele Ratten töteten. Bei beiden Varianten kann man sich vorstellen das viel Aggressivität, Wut und Kampfgeist der Hunde erforderlich waren. Aber wurden sie so geboren? - Nein! Der Mensch hat sie trainiert. Klar, bei den Rattenfängerwettbewerben kann man sich sagen das die Hunde ihren Instinkten Folgen und jagen, aber das liegt nicht an der Rasse, das würde jeder Hund tun. Fakt ist das Hunde nicht ohne Grund gegeneinander kämpfen. Sie sind Rudeltiere und wenn die Rangordnung geklärt ist leben sie harmonisch zusammen. Wieso sollten sie ohne Grund kämpfen? -Weil der Mensch es will, zur bespaßung und Machtkämpfen, um zu zeigen das man den stärksten und besten Hund hat, was sie damit ihrem eigenen Hund antun ist ihnen vollends egal. Das sie damit einer ganzen Hunderasse schaden, völlig nebensächlich. Natürlich werden in den Medien immer nur die negativen Seiten der Listenhunde vorgestellt, wenn es zu Beißvorfällen gekommen ist oder der Hund sich in einer Weise negativ dargestellt hat. Wenn in solchen Fällen Kinder betroffen sind, ist die Wirkung und Anteilnahme der Außenwelt nochmal um einiges heftiger. Ich will um Gottes Willen nicht sagen das ich es gut finde, wenn es zu solchen Überhandlungen kommt, aber ich bin der Meinung das man solche Vorfälle dann von allen Seiten beleuchten muss. In den wenigstens Fällen beißt ein Hund zu, weil es ihm Spaß macht andere zu verletzten und im Grunde besitzt ein Hund auch nicht das Verständnis, das ihm sagt das er gerade ein Fehler macht. Ein Hund denkt nicht, er folgt seinen Instinkten. Und genau deshalb kann man sagen das fast immer der Mensch, der Auslöser für solche Situationen ist, weil er die Verantwortung für die Erziehung seines Hundes besitzt. Nur wollen sich die wenigsten das eingestehen.

29.4.15 18:49, kommentieren

Macht alles im Leben einen Sinn?

Ich habe das Glück einer Person begegnet zu sein, die mich dazu gebracht hat meine eigene Einstellung zum Leben zu überdenken. Sie strahlt eine so positive Energie aus ohne nervig zu sein (Lach). Ich hab echt größten Respekt vor dieser Frau. Sie sieht in allem und jedem etwas positives und gibt einem selbst nie das Gefühl wertlos zu sein, ermutigt einen an seine Träume zu glauben und schenkt einem jeden Tag ein lächeln. Sie hat auch ein paar abgedrehte Eigenschaften, aber das macht sie umso liebenswerter. Ich kann mit allen Fragen zu ihr kommen, ohne Angst zu haben falsch verstanden zu werden. Ich hab sie letztens gefragt ob sie der Meinung ist, ob alles was im Leben passiert, einen Sinn ergibt. Krieg, Armut, Krankheiten, naja alles schlechte was man eben nicht braucht. Und sie meinte ja, es ergibt alles Sinn. Zugegebenermaßen war es nicht unbedingt die Antwort die ich erwartet hatte oder hören wollte, aber nur weil es einen Sinn ergibt muss es ja nicht gleich positiv sein. Zwei plus Zwei ergibt Vier und macht Sinn, trotzdem fällt Mathe für mich in den negativen Bereich! Mir fällt es nicht ganz so leicht ihre Lebenseinstellungen komplett zu übernehmen, aber in der Zeit in der ich sie kenne, habe ich mich schon ein wenig geändert. Ehrlich gesagt fällt es mir schwer zu glauben das es einen Sinn macht, wenn Menschen an unheilbaren Krankheiten erkranken oder einen frühzeitigen Tod sterben, wenn kleine Kinder nicht genug zu Essen haben oder die Mütter fragwürdige Berufe annehmen müssen um die Familie über Wasser zu halten, wenn Männer in den Krieg ziehen um sich gegenseitig ab zuballern, obwohl man meinen könnte das man im 21. Jahrhundert längst nicht mehr zu solchen Mitteln greifen müsste. Also meine Frage: Macht alles im Leben einen Sinn? Ich denke nein, ich kann es mir einfach nicht vorstellen, das solch schreckliche Dinge beabsichtigt sind. Ich glaube auch nicht, das man geboren wird und all deine Entscheidungen im Vorfeld gefällt worden sind. An eine höhere Macht glaub ich dennoch, Mensch ist das kompliziert. Nehmen wir mal an, es stimmt, alles hat einen Sinn, würdet ihr einen Sinn darin sehen krank zu werden, eventuell Krebs oder andere schlimmen Krankheiten zu bekommen? Was ich mir vorstellen könnte, ist das die Personen bewusster leben, aber was bringt dir das wenn du Schmerzen hast und Sterben könntest? Wie seht ihr das? Ich komme zu keinem eindeutigen Fazit...

1 Kommentar 28.4.15 20:54, kommentieren


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